Agieren statt Reagieren

Vorsorge ist besser als Nachsorge. - Machen Sie Risikomanagement zu einem integralen Bestandteil Ihres Unternehmens. Bereits bei ersten Krisenanzeichen heißt es "Handeln", denn je eher die Krise erkannt wird, desto größer sind die Chancen zu ihrer Überwindung. - Damit Ihnen nichts aus dem Ruder läuft, unterstützen wir Sie gerne bei der Überwachung Ihrer wichtigsten Kennzahlen mit unserem Frühwarnsystem. Mit diesen Navigationszahlen und Ihrer entschlossenen Gegensteuerung, wird Sie keine Krise unvorbereitet treffen. 
 
Entstehung von Krisen
Krisen in kleinen und mittleren Unternehmen wird es immer wieder geben. Sie sind weniger durch äußere Einflüsse wie zum Beispiel schlechte Konjunktur oder Veränderungen des Marktes bedingt, als durch "innere Gründe". Alle Krisen haben eines gemeinsam: Sie entstehen nicht durch den Vorfall selbst, sondern durch zu spätes und falsches Verhalten der Unternehmensführung auf die ersten Signale einer Krise. Die Unternehmenskrise wird oftmals erst im Stadium der Liquiditätskrise wahrgenommen. Untersucht man jedoch die Ursachen der Krise, so erkennt man häufig, dass der Liquiditätskrise bereits eine Erfolgs- sowie auch eine strategische Krise vorausgegangen sind, diese aber nicht  oder nicht rechtzeitig erkannt wurden.

Unternehmer verschließen oft die Augen vor der Wahrheit
Warnzeichen gibt es viele – nur erkannt werden sie selten, Verdrängung statt Vermeidung scheint immer noch ein verbreitetes "Rezept" zu sein, ohne dass allerdings die Nebenwirkungen bedacht werden. Nicht erst rückläufige Umsätze indizieren eine krisenhafte Entwicklung, es gibt viel mehr Kriterien, bei deren sorgsamer Beobachtung frühzeitig gegengesteuert werden kann. 

Warnsignale für Krisen
 
Folgende Indikatoren können beispielsweise auf eine unzureichende Qualität des Managements hinweisen:

  • Keine Definition von Unternehmensvisionen und Zielen
  • Keine Festlegung geeigneter Strategien zur Verfolgung der Unternehmensziele
  • Fehlendes Vorhandensein geplanter Maßnahmen um festgelegte Strategien umzusetzen
  • Keine bzw. keine ausreichende Überwachung der Zielerreichung

  Daneben gibt es aber natürlich noch weitere Krisenanzeichen von Unternehmen im Außen- und Innenverhältnis:

Typische Warnsignale im Außenverhältnis
Außenbereich
Warnsignale
Kunden
- Verlust von Stammkunden
- hohe Außenstände, Kunden zahlen verspätet
- komplette oder teilweise Forderungsausfälle
- häufigere Kundenbeschwerden
- Auftragsrückgang
- wichtiger Kunde wird insolvent --> Folgeinsolvenz!
Markt und Konkurrenz
- Verlust von Marktanteilen
- zunehmender Preisdruck
- zunehmender Wettbewerbsdruck
- Konkurrenten entwickeln sich weiter
Lieferanten
- schlechtere Lieferkonditionen
- Zahlungsziele werden gekürzt
- Lieferung nur noch gegen Vorkasse
- Liefertreue nimmt ab
- es häufen sich Mahnungen von Lieferanten
Bank
- häufigere Rückfragen
- schlechtere Konditionen
- es werden höhere Besicherungen gefordert
Staat
- neue Gesetze oder Richtlinien, die das Unternehmen und/oder seine Produkte betreffen

Quelle: in Anlehnung an www.unternehmer-in-not.at und www.krisennavigator.de

Typische Warnsignale im Innenverhältnis
Innenbereich
Warnsignale
Management
- persönliche Differenzen unter den Verantwortlichen
- rigoroses Festhalten an alten Strukturen, auch wenn diese nicht mehr tragbar sind
- Manager schweigen über die Lage des Unternehmens
- "Es hat doch immer irgendwie geklappt!"
- wichtige Entscheidungen werden hinausgezögert
- Arbeiten bis zur Erschöpfung ohne erkennbare Ergebnisse
Personal
- erhöhte Fluktuation
- schlechte Personalauslastung (es gibt wenig zu tun)
- qualifizierte Mitarbeiter kündigen
Finanzen
- Liquidität nimmt zusehends ab
- Rechnungen werden nicht mehr termingerecht bezahlt
- Kredite können nicht mehr bedient werden
- es kommt immer wieder zur Überziehung der Kreditlinie
- die Ausgaben übersteigen die Einnahmen
- das Eigenkapital nimmt immer weiter ab
Controlling
- es gibt keine aktuellen Zahlen
- Finanzplanung und Kalkulation werden nur mangelhaft oder gar nicht durchgeführt
Produktion
- schlechte Auslastung der Produktionsanlagen
- Leerkapazitäten
- Qualitätsprobleme
Absatz
- Umsätze sinken
- Liefertermine können nicht eingehalten werden
- Vertreter kündigen

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten der Krise zu begegnen: mit einer frühzeitigen Kurskorrektur oder mit einer radikalen Sanierung bei anhaltenden Liquiditätsschwierigkeiten, vor allem dann, wenn alle Finanzierungs-  möglichkeiten ausgeschöpft sind und dringende Zahlungen anstehen.
Quellen: in Anlehnung an www.unternehmer-in-not.at und www.krisennavigator.de, www.sanierungsportal.de
Quellen: BMWi-Unternehmensportal,  www.bmwi-unternehmensportal.de

Kontaktieren Sie uns, wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Auf Wunsch rufen wir Sie auch gerne zurück, dann können wir Ihre Fragen in Ruhe am Telefon erörtern. Diese Gespräche sind für Sie natürlich kostenlos.

 

Zurück